Förderverein "Jedem seine Chance"

zur Unterstützung der Arbeit des CJD Neumarkt/Opf.

Über uns

Der gemeinnützige Verein wurde im Januar 1997 gegründet. Seine Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:

  • 1. Vorsitzender: 2.Bürgermeister Albert Löhner
  • 2. Vorsitzender: Monika Rilk
  • Geschäftsführerin: Monika Rilk
  • Schriftführerin: Monika Schmidt
  • Kassenführung: Rudolf Schmidt
  • Kassenprüfer: Renate Bardohn, Bernhard Schinner

Entwicklung des Verein "Jedem seine Chance"

Ein kleiner Kreis von engagierten Menschen hatte im Januar 1997 zunächst die Eingliederung von Aussiedlern in unsere Gesellschaft zum Ziel. Deshalb gründeten sie einen Förderverein zur Unterstützung der Arbeit des Jugendgemeinschaftswerkes, einer Beratungsstelle für junge Aussiedler. Ziel war es eine Plattform zu haben, um gemeinsam mit allen Bürgern und Migranten, Vertretern aus Politik, von den Verbänden und Vereinen den demokratischen Austausch und Diskurs zu führen, um für die Akzeptanz und Toleranz neu zugewanderter Menschen einzutreten.

Schon in den 90er Jahren hatte die verstärkte Zuwanderung in Teilen der Bevölkerung Verunsicherung und Ängste hervorgerufen. Deshalb waren die ersten Aktionen des Fördervereins Informationsveranstaltungen, Ausstellungen mit Vorträgen und Führungen um die Geschichte der Aussiedler, der Vergangenheitsbewältigung von Nazideutschland und um die freiheitlich demokratische Grundordnung unserer heutigen Gesellschaft.

Sowohl innerhalb des Vereins als auch bei den Veranstaltungen gab es immer viele Diskussionen und Positionierungen zu diesen aktuellen Themen.

Selbstverantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen und die Werte von Frieden, Freiheit und Demokratie zu achten waren Grundlagen dieser Öffentlichkeitsarbeit.

Durch die Satzungsänderung in 2004 wurde die Zielgruppe auf alle Migranten erweitert. Von nun an galt das Augenmerk allen neu zugewanderten Menschen mit festem Aufenthalt in Bayern. Vor allem Frauen und Kinder, die im Rahmen der Familienzusammenführung nach Deutschland kamen, sowie ausländischer Arbeitnehmer mit Familien wurden vom Förderverein unterstützt und oft später als Mitglied in den Verein aufgenommen.

Die drei Säulen des Vereins

Die drei Säulen:

Bürgerschaftliches Engagement der Mitglieder für die Unterstützung von Migranten und Einheimischen

Demokratie erleben und weitergeben

öffentlicher Diskurs und Austausch, als demokratisches Verhalten

Bürgerschaftliches Engagement

Die etwa 30 Mitglieder arbeiten alle ehrenamtlich:

  • sie unterstützen die Organisation und Durchführung von Veranstaltungen, Ausstellungen, ect.
  • sie arbeiten als Referenten zu Themen der Aussiedlung und Vertreibung, des Ehrenamtes, interkultureller Kompetenz, interreligiösen Dialog u.a.m.
  • sie bieten Deutsch-Förderung für Zugewanderte
  • sie führen kulturelle, allgemein bildende und sportliche Angebote durch

Demokratie erleben und weitergeben

Der Verein bietet Migranten die Möglichkeit sich gesellschaftlich zu engagieren. Viele Aussiedler, Ausländer und Einheimische sind bereit ehrenamtlich zu arbeiten, wenn sie konkrete Möglichkeiten vorfinden. Im Förderverein gibt es diese Angebote. Gleichzeitig lernen sie hier demokratische Strukturen kennen, als Modell für unsere demokratischen, gelebten Grundwerte. So funktioniert die Gesellschaft mit Rechten und Pflichten des Einzelnen. Diskussion, Zusammenarbeit, Akzeptanz, Mitbestimmung und sich Zurücknehmen werden im Verein gelebt.

Die Gründung einer Jugendabteilung im Jahre 2012 war die Folge des BJR Projektes "Club der Brückenbauer". In diesem Projekt wurden die Teilnehmer/innen geschult und begleitet um eine eigenständige Abteilung im Förderverein "Jedem seine Chance" zu werden.

Die Mitglieder sind Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund, die gemeinsam neben ihrer ehrenamtlichen Arbeit, die Jugendabteilung selbstverwalten und zudem Mitglied im BJR geworden sind.

Öffentlicher Diskurs und Austausch, als demokratisches Verhalten

Durch Ausstellungen, Vorträge etc. hat der Verein die gesellschaftliche Diskussion vorangebracht und bedarfsgerechte Projekte durchgeführt.

Die Mitglieder setzen sich ein, um die gegenseitige Akzeptanz von Migranten und einheimischer Bevölkerung zu fördern, als Voraussetzung für eine gelungene Integration. Ein nachbarschaftliches Miteinander aller Bevölkerungsgruppen ist Ziel des Vereins. Deshalb sind Öffentlichkeitsarbeit, Meinungsbildung, Zusammenarbeit mit Politik und gesellschaftlichen Instituionen ein wicähtiger Teil der Vereinsarbeit. Zusätzlich beteiligt sich der Förderverein an Ausschreibungen für Mikroprojekte, organsiert und führt sie durch.

Unser Angebot

Der Verein unterstützt sowohl finanziell, wie auch ideel die Migrations- und Integrationsarbeit des CJD Neumarkt. Die Mitglieder setzen sich ein, um die gegenseitige Akzeptanz von Migranten und einheimischer Bevölkerung zu fördern, als Voraussetzung für eine gelungene Integration. Ein nachbarschaftliches Miteinander aller Bevölkerungsgruppen ist Ziel des Vereins. Deshalb sind Öffentlichkeitsarbeit, Meinungsbildung, Zusammenarbeit mit Politik und gesellschaftlichen Institutionen ein wichtiger Teil unserer Arbeit.

Zusätzlich beteiligt sich der Förderverein an Ausschreibungen für Mikroprojekte, organisiert und führt sie durch.

Unsere Bankverbindung

Spendenkonto: Sparkasse Neumarkt i.d. Opf.
IBAN: DE 15 7605 2080 0000 029 900
Bic:    BYLA DEM1 NMA

Wir sind zu erreichen über:
CJD Neumarkt i.d.OPf.
Dr.-Grundler-Str.1
92318 Neumarkt i.d.OPf.
Tel: 09181/470 402
Fax: 09181/470 401
Email: foerderverein@cjd-neumarkt.com